Fahrlehrer-Revue L-drive

Informationen zum neuen Berufsbildungsfonds

Ausgabe 4/2016

Das Inkrafttreten des Berufsbildungsfonds per 1. November 2016 bringt allen Schweizer Fahrlehrerinnen und Fahrlehrern zwar eine Kostenpflicht, eröffnet aber auch neue Möglichkeiten bei der höheren Berufsbildung. Ein erstes Paket mit Antworten und Informationen.

Herbst-Generalversammlung mit Schwerpunkt Berufsbildungsfonds

Das im zentral gelegenen Olten domizilierte Congress Hotel war einmal mehr Schauplatz einer spannenden SFV-Generalversammlung. Dass dabei der nun für allgemeinverbindlich erklärte Berufsbildungsfonds als Weitblick im Fokus stehen würde, war aufgrund seiner Aktualität durchaus verständlich.

Umweltschonendes Fahren zahlt sich aus

Inserat aufgebenEine soeben durch die Quality Alliance Eco-Drive publik gemachte schwedische Studie zeigt eindrücklich, welches Potenzial im umweltschonenden Fahren steckt. Dabei spielen weniger Fahrzeugtyp und Strecke eine Rolle, als vielmehr die Sensibilisierung für dieses Fahrverhalten der Fahrerschüler ab der ersten Fahrstunde.

 

Inserenten/Sponsoren:

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Ein Kommentar zu Fahrlehrer-Revue L-drive

  1. Roland Benz sagt:

    Nun wird wiedermal eine neue Institution ins Fahrlehrer-Leben gerufen, bei dem über Sinn und Zweck einige Fragen offen sind.
    Scheinbar werden da die Alltagssorgen der Fahrlehrer falsch verstanden. Oder ist es wirklich möglich, das bis heute schlechteste Konzept im Bezug auf die Kenntnisse der Fahrschüler zu verbessern?
    Es ist sicher allen Fahrlehrern klar mit welchen Voraussetzungen, die Fahrschüler zum praktischen Fahrunterricht antreten.
    Dazu gehören sicherlich die fehlenden theoretischen Grundlagen, als Voraussetzung für den praktischen Fahrunterricht. Mangelnde Kenntnisse über Signale, Vortrittsrecht und sonstige wichtige Gesetze, schaffen keine ideale Basis zur effizienten Ausbildung der Fahrschüler.
    Die Anforderungen an zukünftige Fahrzeuglenker, ist mit verschiedenen, vom Gesetzgeber bestimmten Massnahmen, immer schlechter geworden. Zum Beispiel Einführung des Kataloges der Prüfungsfragen, Reduktion der Prüfungsfragen, teilweises Weglassen wichtiger Fragen (Grund: mangelndes Sprachverständnis der Prüfungsabsolventen), Herausgabe von CD’s , Apps usw. bei denen die Fragen und Antworten ohne jegliches Verständnis, auswendig gelernt werden und als Letztes die unbegrenzte Absolvierung von Theorieprüfungen.
    Schon oft wurde in den Verbänden (evt. mit dem Gesetzgeber) diskutiert, das System zu ändern und endlich etwas zu bringen, worauf sich eine seriöse Ausbildung durch Fahrlehrer stützen kann.
    Solange jeder der einen Führerausweis erwerben will, dazu keinen Fahrlehrer braucht, sich also privat ausbilden lassen kann, wird die Qualität der Ausbildung auch nicht steigen. Dazu kommt der Druck zu wenigen Fahrstunden oder von Billiganbietern sowie sonstige schwarzen Schafen dazu.
    Wird nun alles besser mit dem neuen BBF-System? Leider kann ich mir das nicht vorstellen, da an der falschen Stelle angesetzt wird. Auch dieses neue Instrument setzt leider an der falschen Stelle an. Nur dass man eine BBF gründet, garantiert sicher keine Verbesserung der momentanen Situation.
    Wofür die Fr. 150.-Jahresbeitrag verwendet werden ist nicht klar ersichtlich.
    Die Ziele die angegangen werden, beziehen sich scheinbar auf Ausbilder und nicht auf die Auszubildenden. Es wäre sinnvoller eine Organisation zu gründen, die die wirklichen Probleme unseres Systems in Angriff nimmt und auch löst. Jetzige Institutionen haben keinerlei Voraussetzung oder Grundlagen das nötige System beim Gesetzgeber durchzusetzen. Niemand in der National-, Stände- oder sogar Bundesräte, wird sich dabei die Finger verbrennen wollen. Zwar übernehmen wir teilweise Systeme von der EU (Kategorien der Ausweise), aber zum Beispiel das Wegfallen von Privatfahrten durch ungenügend ausgebildete Privatpersonen nicht.
    Roland Benz Fahrlehrer

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