bfu-STATUS 2017

Statistik der Nichtberufsunfälle und des Sicherheitsniveaus in der Schweiz

Zu schnell fahren gilt oft als Kavaliersdelikt

Laut einer Befragung der bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung hält sich nur eine Minderheit der Autofahrenden immer an die Geschwindigkeitsbeschränkung, auch wenn sich ein Grossteil darüber im Klaren ist, dass sie kontrolliert werden könnte. Mit Alkohol verhält es sich anders: Nur ein kleiner Teil der Automobilisten gibt an, unter Alkoholeinfluss zu fahren, auch wenn nur wenige erwarten, in eine Alkoholkontrolle zu geraten. Dies sind zwei von vielen Erkenntnissen aus der neuen bfu-Statistik STATUS.

Unfälle sind eine Herausforderung für unsere Gesellschaft. Pro Jahr verletzen sich in der Schweiz über 1 Million Menschen bei Nichtberufsunfällen, mehr als 2300 sterben dabei. Im STATUS, der Statistik der Nichtberufsunfälle und des Sicherheitsniveaus in der Schweiz, publiziert die bfu jedes Jahr Zahlen zum Unfallgeschehen, zum Verhalten und zur Einstellung. So zeigt eine von der bfu bei Automobilisten durchgeführte Befragung, dass Autofahrende unterschiedlich mit den Risikofaktoren Alkohol und Geschwindigkeit umgehen. Nur eine Minderheit (zwischen 19 und 37 %, je nach Ortslage) hält sich immer an die Geschwindigkeitslimiten, auch wenn 60 % damit rechnen, in eine Kontrolle zu geraten. Beim Alkohol verhält es sich anders. Die Mehrheit der Befragten erwartet kaum, in eine Alkoholkontrolle zu geraten und 8 % geben an, sich oft oder gelegentlich nach zwei Gläsern Alkohol noch hinters Steuer zu setzen.

Roland Allenbach, Leiter Forschung der bfu, folgert daraus, dass im Gegensatz zum Alkohol, Autofahrende die Risiken von überhöhter oder unangepasster Geschwindigkeit fälschlicherweise als gering einschätzen. «Oft werden Geschwindigkeitsübertretungen als Kavaliersdelikte angesehen, die keine Gefahr für die Bevölkerung darstellen», so Allenbach. Dass zu schnelles Fahren kein Kavaliersdelikt ist, zeigen die Unfallzahlen: Überhöhte oder unangepasste Geschwindigkeit ist einer der Hauptgründe von schweren Verkehrsunfällen.

Die Befunde zeigen auch, dass Geschwindigkeitskontrollen wichtig sind, um Unfälle auf den Strassen zu vermindern. Für die Unfallverhütung ist wichtig, dass die Polizei ein Mindestmass an Kontrollen durchführt und darüber berichtet wird. So sollten die Kontrollen teils angekündigt und die Resultate veröffentlicht werden. Dies erhöht die Kontrollerwartung, was einen positiven Effekt auf die Verkehrssicherheit hat.

Download: STATUS als PDF

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Weisung Prüfungsfahrzeuge Motorrad Kategorie A

Seit 8. Juni 2017 ist die Weisung betreffend Prüfungsfahrzeuge der Motorrad-Kategorie A in Kraft. Die Weisung ist unter folgendem Link abrufbar:

http://www.astra2.admin.ch/media/pdfpub/2017-06-01_2676_d.pdf

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Der SFV zur Revision der Fahrausbildung

Der Schweizerische Fahrlehrer-Verband SFV unterstützt die allgemeine Zielsetzung der vom Bundesrat in die Vernehmlassung geleiteten Revision der Fahrausbildung (Projekt Opera-3). Er begrüsst namentlich die anvisierte Prüfungsorientierung der fahrerischen Grundausbildung, die strengere Ausgestaltung der Führerprüfungen und deren Fokussierung auf die fahrerischen Kompetenzen der angehenden Fahrzeuglenkenden. Er lehnt hingegen die sog. Vorgezogene Fahrausbildung und die Reduktion der obligatorischen Weiterausbildungskurse für Neulenkende auf einen Tag ab.

Die Medienmitteilung (PDF)

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2016: Weniger Strassenopfer

Auf Schweizer Strassen starben im vergangenen Jahr 216 Menschen, 37 weniger als 2015. Die Anzahl der Schwerverletzten ging um 1 Prozent auf 3785 zurück. Rückläufig waren Unfälle bei Motorradfahrenden sowie Fussgängerinnen und Fussgängern. Bei E-Bike- und Fahrradfahrenden sind die Zahlen weiterhin auf hohem Niveau. Dies geht aus dem Unfallregister des Bundesamtes für Strassen hervor. (ASTRA)

https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-65993.html

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Weniger Ausweisentzüge 2016

Knapp 78‘000 Personen mussten letztes Jahr in der Schweiz ihren Führerausweis abgeben, etwas weniger als im Vorjahr. Die Hauptgründe für einen Ausweisentzug waren wie in den Jahren zuvor überhöhte Geschwindigkeit und Fahren im angetrunkenen Zustand. Dies zeigen die neuen Zahlen aus dem Administrativmassnahmenregister (ADMAS) des Bundesamtes für Strassen. (ASTRA)

https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-65835.html

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Neue Regeln 2017

Im Laufe des Jahres 2017 treten diverse Neuerungen des Strassenverkehrsrechts in Kraft. Diese betreffen die Lockerung des Alkoholverbots für Milizfeuerwehren, die Verlängerung der Nachprüffristen für gewisse Motorfahrzeuge oder die Abgasvorschriften für Motorräder und weitere technische Änderungen. (ASTRA)

https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-65011.html

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IVZ kommt 2018

Das Informationssystem Verkehrszulassung (IVZ) wird voraussichtlich im Frühling 2018 seinen Betrieb aufnehmen können. Nach umfangreichen Abklärungen zum weiteren Vorgehen hat das Bundesamt für Strassen entschieden, IVZ einzuführen und die noch verbleibenden Arbeiten durch den bisherigen Auftragnehmer Trivadis erledigen zu lassen. Die restlichen Kosten von 5,6 Millionen Franken sind durch laufende Verträge gedeckt.  (ASTRA)

https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-64684.html

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DRIVESWISS HANDICAP

DRIVESWISS HANDICAP ist das Kompetenzzentrum für automobile Verkehrsteilnehmer mit einer Bedinderung. Die Angebotspalette umfasst von der Abklärung der Fahreignung über administrative Hilfe, Anpassung des Fahrzeuges bis zur individuellen Fahrausbildung alle Bereiche für einen erfolgreichen Schritt in die individuelle Mobilität. Für Fahrlehrer/innen bietet DRIVESWISS HANDICAP eine spezielle Ausbildung zum Fahrlehrer/zur Fahrlehrerin für Menschen mit Behinderung.

http://www.driveswiss-handicap.ch

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Mehr Ausweisentzüge

Gut 80‘000 Personen mussten 2015 in der Schweiz ihren Führerausweis abgeben, etwas mehr als im Jahr zuvor. Hauptgründe waren wie im letzten Jahr überhöhte Geschwindigkeit und Fahren im angetrunkenen Zustand. Das zeigen die neusten Zahlen aus dem Administrativmassnahmenregister des Bundesamts für Strassen. (ASTRA)

http://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&msg-id=61403

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Neuerungen 2016

Diverse Details von strassenverkehrsrechtlichen Verordnungen sind angepasst worden. Es betrifft die die Verkehrsregelnverordnung VRV, die Signalisationsverordnung SSV, die Verordnung über die technischen Anforderungen an Strassenfahrzeuge VTS sowie die Ordnungsbussenverordnung OBV.

Änderung der VRV

Erläuterungen zu den Änderungen VRV und VZV

Detailerläuterungen vom ASTRA

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